Historisches

experimenta01Die Geschichte der lauffreudigen Motorsensen lässt sich bis ins frühe 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Damals hieß die muntere Gruppe noch „Die malochenden Holzsicheln“. Angesichts täglich zwanzigstündiger Fronarbeit kam man praktisch nie zum Musizieren. Im Zuge der Industrialisierung nannte man sich in „Motorsensen“ um, das „lauffreudig“ entstammt der häufigen Teilnahme an Demonstrationen der Arbeiterklasse.

In militaristisch geprägten Milieus machte sich die Kapelle mit pazifistischen Liedern wie „Blasmusik nur im Schlafzimmer“ und „Sensen zu Stufenbarren“ nicht nur Freunde. Während des Wirtschaftswunders erfolgte eine kurze Umbenennung in „Die sauffreudigen Partygemsen“. Später erinnerte sich die Band an ihre gesellschafts- wie landwirtschaftskritischen Wurzeln und wählte erneut den früheren Namen.

Zur aktuellen Bandbesetzung kam es, als der Niedersachse Jonas S. durch die Wirren der bildungsföderalen Völkerwanderung an den Bodensee verschlagen wurde und zusammen mit dem indigenen Steffen S. den Versprechungen des Südhessen Sebastian W. auf den Leim ging, man werde stets reich, berühmt, gemeinwohlvermehrend und fußpilzfrei sein, wenn man nur W.s Eigenkompositionen gemeinsam vertone.

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